Ausstellungsort

KUNST77 BIS ZUM ABRISS
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Ausstellungsdaten

28.05. - 26.06.2005

Anton Berger

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Der 1935 in München geborene Bildhauer Anton Berger absolvierte sein Studium von 1958-1962 an der Akademie für bildende Künste in München. Danach folgten verschiedenen Lehraufträge und Arbeiten als freier Bildhauer.

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1964 wurde er an die Kölner Werkschulen berufen und mit der Leitung einer Bildhauerklasse beauftragt. Schwerpunkte seines künstlerischen Schaffens in der Zeit von 1966-1980 waren kinetische Objekte, windgetriebene Maschinen, Flugapparate, Wasserhebewerke und Brunnen.

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Anfang der 80er Jahre beschäftigten den Bildhauer „Unbequeme Objekte“. Seit 1983 konzentrierte er sich, seiner Konzeption „Machine made“ folgend, auf das Thema, Passen-Fügen-Legen. Einen Höhepunkt dieser spezifischen künstlerischen Ausdrucksform, die Anton Berger zu einem Protagonisten der „Genaukunst“ machte, stellt die 1990 und 1991 entwickelte variable Raumplastik „AIMgSiO.5+Ac12“ dar. „Passen-Fügen-Legen“ oder Konzeption „Machine made“ ist der Versuch, zu größtmöglicher Überschaubarkeit und Klarheit in der formalen und technischen Durchführung von Ideen zu gelangen. Zwangsläufig zeigt sich dabei, dass so die Maschine zum unentbehrlichen Helfer wird. Lupe, Skalen und Winkelmesser treten nach erster Entwurfsarbeit an die Stelle traditioneller Geräte und bekannter Werkzeuge. Mit den Mitteln der Technik und des Maschinenbaues entstehen Dinge, welche als Empfänger Menschen mit Freude am „Anderen“ oder mit „technischem Verständnis“ suchen oder finden sollen.

Nach dem Lob der Technik „Heute“ – kann „Morgen“ der Flug einer Libelle oder die Faszination von Geräuschen oder Farben Anlass neuer Überlegungen sein.
A. Berger