Ausstellungsort

KUNST77 BIS ZUM ABRISS
Bornheimer Straße 77
53119 Bonn
mobil 0177 - 2603030
info@kunst77.de
www.kunst77.de

Ausstellungsdaten:

17.12.2005-15.01.2006

Thomas Egelkamp

Mehr zu Thomas Egelkamp finden Sie auf seiner Internetseite.

77/7 Thomas Egelkamp

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Thomas Egelkamp

  • geboren 1962
  • Studium der Malerei, freie Kunst an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter bei Bonn
  • anschließendes Aufbaustudium der Kulturpädagogik
  • künstlerische Leitung der Werkstatt für Kunst (arte fact bonn)
  • Leitung des Instituts für Kunst im Dialog (art in dialoque) an der Alanus Hochschule
  • Dozent für experimentelle Zeichnung an der europäischen Kunstakademie Trier
  • Ausstellungen, Lesungen und Aktionen sowie Arbeitsaufenthalte und Seminare im In- und Ausland
  • lebt als freischaffender Künstler in Bonn
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Still aus einem Video, das Thomas Egelkamp für seine Ausstellung bei Kunst77 produzierte.

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Autobiografie

„wahrscheinlich ist schon am tag meiner geburt, in dieser langgestreckten weite des landes – zwischen gräben und ackerfurchen – der regen so dunkel von der erde gefärbt gewesen, ich kann mich noch blaß erinnern an die ersten berührungen meines gesichtes mit diesem wunderbaren dreck, der sich weit an dem horizont erstreckte, dieser dreck war verdammt fruchtbar..."

  • Studium der Botanik, erste Exkursionen und Sammlungen in der Kindheit
  • mit 16 Beginn der ersten Werkbücher, die sich bis heute kontinuierlich fortsetzen
  • erste Gedichte und Texte
  • 1981 – 85 Kunststudium an der Alanus Hochschule
  • seit 1986 Atelier in Roisdorf bei Bonn

„aus der berührung meines gesichtes mit dieser erde ist langsam eine innere vertiefung eingetreten, heute stecke ich den kopf öfters in die erde, nicht nur, den jahrtausendalten erinnerungen dieser welt zu folgen, sondern um mich unmittelbar in einen dialog mit der natur zu begeben.“

  • seit 1986 regelmäßige Exkursionen und Seminare im In- und Ausland
  • erste Lichtinstallationen und Objekte
  • 1999 und 2000 Arbeitsaufenthalte in der Fondazione Marguerite und Hans Arp in Locarno (Schweiz)
  • Entdeckung des „Grüns“ als eine Ambivalenz innerhalb der Natur

„was sich zeigt: ist das bild einer sich langsam auflösenden romantischen vorstellung von natur, am ende bleibt der widerspruch, die spannung zwischen den unterschiedlichen wirklichkeiten der natur, eine koexistenz von künstlichem und natürlichem.“